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Dozentenbüro und Sekretariate

Massiv hat sich die Arbeit im Dozentenbüro verändert, seit die Lernplattform Stud.IP an den Hochschulen Einzug gehalten hat. Denn sie unterstützt nicht nur den Kernbereich des Lehrens und Lernens: Eine Vielzahl von Verwaltungs- und Organisationsprozessen im Umfeld der Lehre sind nun integriert und aufeinander abgestimmt. Bislang vereinzelte, durch vielfältige Medienbrüche gekennzeichnete Arbeitsprozesse laufen nun systematisch ab. Und weil auch der Dozent nebenan mit dem gleichen System arbeitet, gibt man sich gegenseitig Hilfestellung bzw. lernt von anderen, was noch an vielfältigen Funktionen im System steckt. Die Sekretariate profitieren natürlich auch davon: Alle haben die gleiche Datenbasis, jeder ist ohne umständlichen Dokumentenumlauf immer auf dem aktuellen Stand. Und was "nach draußen" geliefert wird ist endlich konsistent, es kommt ja schließlich aus der gleichen Datenbasis.

Mitarbeiterin:
Vor Stud.IP hatten wir viel Arbeit mit der Eingabe der Veranstaltungen. Teilweise wurden die Daten vier (!) mal abgeschrieben. Der Dozent oder die Dozentin füllte ein Formular aus, das die Grunddaten z.B. des Seminars erfasste. Dies wurde dann vom Sekretariat in die alte Veranstaltungs-Management-Software Ginit/i3v übertragen. Für die lokale, fachbereichsbezogene Planung wurde aber ein anderes, selbstgestricktes Programm verwendet, in dem ebenfalls ein Teil der Daten eingegeben werden musste. Dieses Tool lieferte nun wieder Daten, die von Hand nach der Planungsphase mit den Daten in Ginit/i3v abgeglichen werden mussten. Heute gibt es diese Daten nur noch an einer Stelle. In vielen Fachbereichen werden die Daten für Seminare, Vorlesungen, Praktika und Übungen direkt in Stud.IP eingegeben. In der Planungsphase sorgt der Status "versteckt" dafür, dass man - besonders die Raum- und Zeitdaten - noch abstimmen kann, ohne dass diese gleich publiziert werden. Nach der Planungsphase, wenn der Fachbereichsrat die Veranstaltung offiziell frei gibt, ist es dann auch möglich, kritische Daten wie ECTS-Punkte oder Veranstaltungstitel gegen Änderungen zu sperren. Praktisch ist auch der Export auf die Lehreinheitsseite aus Stud.IP. Damit werden die Daten externen Personen zur Verfügung gestellt, und Änderungen z.B. beim Lehrenden oder bei den Zeiten sind sofort sichtbar.

Dozent:
Unsere alte Institutswebseite war vor dem Relaunch mehr oder weniger eine sehr statische Ansammlung von wichtigen, aber nur bedingt aktuellen Informationen. Kurzfristige Ankündigungen oder Änderungshinweise waren aus Gründen des Workflows nur sehr bedingt möglich, da die Infos (per Telefon, Diskette oder E-Mail) an eine studentische Hilfskraft übermittelt werden mussten, die diese dann auf die Webseite stellte. Gerade in den Semesterferien konnte dies einige Tage bis Wochen dauern, was die Nutzung der Instituts-Seiten für aktuelle Mitteilungen ausschloss.
Mit der neuen Homepage ist dies nun weit besser geworden. Die Informationen zu den Veranstaltungen werden direkt aus Stud.IP exportiert, ebenso wie die Listen der MitarbeiterInnen. Sehr praktisch ist auch, dass aktuelle Informationen direkt aus Stud.IP kommen. Damit kann ich innerhalb von einer Minute News auf die öffentliche Webseite stellen und das in vertrauter Softwareumgebung. Ein neues Programm musste ich dazu nicht erlernen.


Pereto: Die neue Art der Übungen

Jetzt gibt es in der Lernplattform eine Entwicklung der Oldenburger E-Learning-Crew, das Peer Reviewing Tool - Pereto. Der Dozent macht seine Texte mit den Übungsaufgaben in Stud.IP verfügbar und stellt ein, bis wann die Lösungen abgegeben und bis wann sie korrigiert sein müssen. Pereto verteilt die Aufgaben an die Arbeitsgruppen der Kursteilnehmer und diese geben über die Plattform per Fileupload ihre Lösungen ab. All dies ist natürlich ganz einfach über die Lehrveranstaltung in Stud.IP verfügbar.

Die könnte ein Tutor nun korrigieren, aber das ist ja noch nicht alles! Pereto kann die Lösungen weiterverteilen an andere Kursteilnehmer, die sie dann korrigieren müssen. ...Und danach wieder zurück an die Anfertiger. Für eine Lösung der Aufgaben werden Bewertungen verwaltet und für gewissenhafte Korrekturen davon ebenfalls.

Die Technik macht's möglich: Ein neues Lehrkonzept "mal eben so" in die Tutorien einer Lehrveranstaltung eingeführt. Alle arbeiten jetzt miteinander, mit Pereto.

Tutor für Übungen:
Aufgaben auf Zetteln austeilen, Lösungen im Postfach sammeln, Postfach leeren (wohlmöglich mehrfach), Korrekturen anfertigen, austeilen und besprechen... Das muss doch alles mit modernen Mitteln noch einfacher gehen!

Mitarbeiter:
Können sich die Studierenden nicht auch mal prima selber korrigieren? So lernen sie auch voneinander. So etwas muss sich doch bestimmt auch technisch koordinieren lassen. Dann brauche ich mich weniger um den Ablauf kümmern (Wer liest was, wann? Wie geben sie ihre Arbeiten untereinander weiter?), sondern kann mich ganz auf den Lehrstoff konzentrieren und viel besser auf fachliche Fragen eingehen.

Weitere Informationen

 


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