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Die Zukunft

An den Standorten Oldenburg und Osnabrück gehört E-Learning zum Alltag der Studierenden. Zwischen den Standorten haben sich Arbeitsbeziehungen und Netze des Leistungsaustausches entwickelt. Dass auch weitere Institutionen im Land von einem starken Piloten profitieren, zeigt die enge Kooperation mit dem Partner FH Osnabrück. ELAN hat massiv dazu beigetragen, E-Learning bei Lehrenden und Studierenden zu etablieren und die Pilotenverbünde mit ihren Partnern zu stärken.

In Zukunft gilt es, diese Zusammenarbeit zu festigen, zu intensivieren und neue Partner in die bestehenden Netze zu integrieren. Dabei darf das Netzwerk nicht an den Landesgrenzen enden: Die durch gemeinsame Entwicklung und Einsatz der Lernplattform Stud.IP geknüpften Beziehungen zu Hochschulen in Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind auszubauen, sei es im Bereich des allgemeinen Erfahrungsaustausches zum E-Learning, sei es beim Lehrveranstaltungsaustausch, sei es bei der zukünftig immer stärker im Vordergrund stehenden Integration von Plattformen und Werkzeugen in das technische Systemumfeld der Hochschulen.

Damit dies dauerhaft möglich wird, brauchen Hochschulen Anknüpfpunkte, zwischen denen diese Beziehungen gepflegt werden. Die Standorte Oldenburg und Osnabrück werden daher die bestehenden Institutionen virtUOS und CDL/IBIT als zentrale Einrichtungen nachhaltig finanzieren. Durch geeignete politische Weichenstellung ist darüberhinaus ein kooperationsfreundliches Gesamtklima in Land und Bund erforderlich, das durch entsprechende Anreize sowie kooperationsbegünstigende rechtliche Rahmenbedingungen gekennzeichnet ist.

Zielvereinbarungen

An beiden Universitäten ist zur langfristigen Sicherung der entwickelten Angebote und Dienstleistungen trotz angespannter Haushaltslage die nachhaltige Finanzierung von E-Learning-Serviceeinrichtungen beschlossen worden. In Oldenburg wird epolos durch das Projekt "Integrierte Informationsinfrastruktur - service information communication" (i3-sic, jetzt IBIT (Informations-, Bibliotheks- und IT-Dienste), flankiert, das zu einem hochschulweiten Integrierten Informationsmanagement führen soll und in das auch das epolos-Projekt CELab (Labor für Content Engineering) eingebunden ist. In Osnabrück werden die epolos-Aktivitäten neben anderen E-Learning Projekten im Zentrum zur Unterstützung virtueller Lehre (virtUOS) gebündelt, das auf Basis des IT- und des Multimedia-Konzepts Cantos ein Support-Dienstleistungsnetzwerk mit Rechenzentrum und Bibliothek betreibt.

In den mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover geschlossenen Zielvereinbarungen wird darauf hingewiesen, dass nach Förderende die Universitäten in Oldenburg und Osnabrück verlässlich Personal für die anfallenden Aufgaben in diesem Bereich finanzieren werden.

Zielstrategie

Die Präsidien der beiden Universitäten schreiben dem E-Learning einen hohen Stellenwert im Gesamtgefüge der profilbildenden Aspekte ihrer Universitäten zu. Beide Präsidenten sind erfahrene E-Learning-Anwender und -Mitgestalter. Daher ist es auch folgerichtig, dass an beiden Standorten eine weitreichende E-Learning-Strategie entwickelt wurde und wird.

Die E-Learning-Strategie der beiden Universitäten zielt auf

  • ein attraktives Studienangebot durch den Einsatz von Multimedia- und E-Learning-Technologien und durch effiziente Geschäftsprozesse beim Lehren, Lernen und Prüfen;

  • die Gewinnung und Bindung von Studierenden in ?ihrer? Präsenz-Uni durch hochwertige und qualitätsgesicherte E-Learning-Inhalte, die durch den Einsatz von LMS langfristig von praktisch allen Studierenden genutzt werden; und

  • den ergänzenden Aufbau attraktiver Weiterbildungsangebote und Master-Studiengänge, die auch die Einnahmesituation der Universitäten verbessern könnten.

 


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