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Confessio Sigismundi

Als Johann Sigismund (1572-1620), Markgraf und Kurfürst von Brandenburg im Jahr 1613 vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis konvertierte, gestattete er seinen Untertanen in der sogenannten "Confessio Sigismundi" die freie Konfessionswahl. Die Confessio Sigismundi stellt eine Ausnahme zur Regelung des Augsburger Religionsfriedens (1555) da, nachdem der Herrscher die Konfession seiner Untertanen festlegt ("cuius regio eius religio").

Weiterführend: Burghardt, Franz: Zwischen Fundamentalismus und Toleranz: calvinistische Einflüsse auf Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg vor seiner Konversion, Berlin 2012. Französisch-Reformierte Gemeinde Potsdam: Johann Sigismund, Kurfürst von Brandenburg (1572 - 1620)